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SGL Group schließt rechtliche Verselbständigung des Geschäftsbereichs Performance Products ab

Die SGL Group hat die im Juli 2015 beschlossene rechtliche Verselbständigung ihres Geschäftsbereichs Performance Products (PP) erfolgreich vollzogen. Damit hat das Unternehmen den Prozess schneller als geplant umgesetzt. Ursprünglich war vorgesehen, den Bereich bis spätestens Ende 2016 rechtlich zu verselbständigen.

„Der heutige Tag markiert einen wichtigen Schritt bei unserer strategischen Neuausrichtung. Die rechtliche Verselbständigung unseres Bereichs Performance Products innerhalb der SGL Group haben wir deutlich früher als geplant vollzogen. Damit haben wir die Voraussetzung geschaffen, konkreter in die Prüfung strategischer Optionen einzusteigen“, so Dr. Jürgen Köhler, Vorstandsvorsitzender der SGL Group.

Mit dem Schritt trägt die SGL Group vor allem den veränderten Rahmenbedingungen im Markt für Graphitelektroden Rechnung. Angesichts der Überkapazitäten in der Stahlbranche steht dieser erheblich unter Preisdruck. Mit der rechtlichen Verselbständigung schafft die SGL Group die erforderliche Grundlage, an einer potentiellen Konsolidierung im Markt teilzunehmen.

Darüber hinaus passt das Unternehmen das Geschäftsmodell und die Kapazitäten von PP an die veränderten Marktbedingungen an. Insgesamt wird die SGL Group damit mittelfristig weitere Kosteneinsparungen von knapp 30 Millionen Euro jährlich erreichen. „In dem jetzigen Marktumfeld zählt nur Kostenführerschaft. Da Graphitelektroden für das Recycling von Stahlschrott jedoch unersetzlich sind, verfügt der Bereich über gute Zukunftsperspektiven. Mit unserer starken Marktposition, modernsten Werken in allen wichtigen Regionen der Welt und dem angepassten Geschäftsmodell ist der Bereich Performance Products ein sehr attraktives Investment“, so Dr. Jürgen Köhler.

Eckpunkt der strategischen Neuausrichtung, die die SGL Group im vergangenen Jahr angestoßen hat, ist die Konzentration auf die beiden Geschäftsbereiche Composites – Fibers & Materials (CFM) und Graphite Materials & Systems (GMS). Hier plant das Unternehmen, seine Umsätze bis zum Jahr 2020 um mehr als 50 Prozent auf rund 1,1 Milliarden Euro auszubauen. Wachstumstreiber sind die Hochleistungswerkstoffe auf Basis von Carbon und Graphit, die die Entwicklungen in Megatrends Mobilität, Energieversorgung und Digitalisierung fördern.

Über die SGL Group – The Carbon Company

Die SGL Group ist ein weltweit führender Hersteller von Produkten und Materialen aus Carbon (Kohlenstoff). Das umfassende Produktportfolio reicht von Carbon- und Graphitprodukten über Carbonfasern bis hin zu Verbundwerkstoffen. Die Kernkompetenzen der SGL Group sind die Beherrschung von Hochtemperaturtechnologien sowie der Einsatz von langjährigem Anwendungs- und Engineering-Know-how. Damit wird die breite Werkstoffbasis des Unternehmens ausgeschöpft. Diese auf Kohlenstoff basierenden Materialien kombinieren mehrere einzigartige Materialeigenschaften wie die sehr gute Strom- und Wärmeleitfähigkeit, Hitze- und Korrosionsbeständigkeit sowie Leichtigkeit bei gleichzeitiger hoher Festigkeit. Die Hochleistungsmaterialien und -produkte der SGL Group werden aufgrund der Industrialisierung der Wachstumsregionen Asiens und Lateinamerikas und der fortschreitenden Substitution traditioneller Werkstoffe durch neue Materialien zunehmend nachgefragt. Die Produkte der SGL Group werden in der Stahl-, Aluminium-, Automobilindustrie und der Chemiebranche eingesetzt sowie in der Halbleiter-, Solar-, LED-Branche oder bei Lithium-Ionen-Batterien. Carbonbasierte Materialien und Produkte werden zudem auch in der Windenergie-, der Luft- und Raumfahrt als auch in der Verteidigungsindustrie verwendet.

Mit 40 Produktionsstandorten in Europa, Nordamerika und Asien sowie einem Servicenetz in über 100 Ländern ist die SGL Group ein global ausgerichtetes Unternehmen. Im Geschäftsjahr 2015 erwirtschafteten ca. 5.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Umsatz von 1.323 Mio. Euro. Die Hauptverwaltung hat ihren Sitz in Wiesbaden/Deutschland.

Wichtiger Hinweis:

Soweit unsere Pressemitteilung in die Zukunft gerichtete Aussagen enthält, beruhen sie auf derzeit zur Verfügung stehenden Informationen und unseren aktuellen Prognosen und Annahmen. Naturgemäß sind zukunftsgerichtete Aussagen mit bekannten wie auch unbekannten Risiken und Ungewissheiten verbunden, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Einschätzungen abweichen können. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Dazu zählen z. B. nicht vorhersehbare Veränderungen der politischen, wirtschaftlichen, rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere im Umfeld unserer Hauptkundenindustrien wie z. B. der Elektrostahlproduktion, der Wettbewerbssituation, der Zins- und Währungsentwicklungen, technologischer Entwicklungen sowie sonstiger Risiken und Unwägbarkeiten. Weitere Risiken sehen wir u. a. in Preisentwicklungen, nicht vorhersehbaren Geschehnissen im Umfeld akquirierter Unternehmen und bei Konzerngesellschaften sowie bei den laufenden Kosteneinsparungsprogrammen. Die SGL Group übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt auch nicht, diese zukunftsgerichteten Aussagen anzupassen oder sonst zu aktualisieren.

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Vice President Corporate Communications and Marketing - Unternehmensthemen
Andreas Pütz
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